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Gisela Kemper, Rektorin
Grundschule Winterspüren
Linzgaustrasse 39
78333 Stockach
Tel: 0049 (0)7771 919912
EML: giselakemper@gmail.com
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Europa unter einem Dach - Comenius-Schulen zu Gast
In der Grundschule Winterspüren beschäftigten sich die Kinder mit Lehrern aus Frankreich und Finnland mit verschiedenen Märchen. Diese Zusammenarbeit ist Teil des Comenius-Projektes. Direktorin Gisela Kemper erzählt im Interview, was das Besondere an dieser Schul-Partnerschaft ist.
Unser Comeniusprojekt wurde bei Südkurier-TV vorgestellt. Sie können den Beitrag ansehen unter
http://www.kmk-pad.org/index.php?id=10
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Wie in jedem Jahr, haben wir im Mai unseren Europatag durchgeführt mit folgendem Programm:
Grundschule Winterspüren
Europatag am 5. Mai 2008
9 Uhr: Einteilung in Gruppen a 4 Kindern (aus jeder Klassenstufe eines), denen europäische Staaten zugeordnet werden
Schaffung einer Gruppenidentität, indem die Kinder die Flagge „ihres“ Staates“ anmalen
9.15 Uhr: Gemeinsames Frühstück der 4 Gruppenmitglieder miteinander
9.30 Uhr: Laufen, Klettern, Werfen, ...... für Europa: Welcher Staat wird Europameister?
1. Runde
10 Uhr: Aktivitäten im Schulhaus
1. Durchgang: 30 Minuten
Folgende Lernstationen wurden durchlaufen:
Waffeln backen Europäische Lieder Europamünzen zuordnen EuropaPuzzle Europäische Tänze Länder und Flaggen
Die Kinder treten für folgende Europäische Länder an:
Belgien Frankreich Spanien England Schweden Polen
Schweiz Tschech. Rep Montenegro Finnland Ukraine Portugal
Griechenland Italien Niederlande Norwegen Bulgarien
10.30 Uhr: 2. Durchgang: Wechsel der Gruppen
11 Uhr: Laufen, Klettern, Werfen .... für Europa, 2. Runde
11.30 Uhr: 3. Durchgang, Wechsel der Gruppen
12 Uhr: Gemeinsames Waffelessen
12.15 Uhr: Länder und Hauptstadte: Quiz
12.30 Uhr: Siegerehrung der EuropameisterInnen, Abspielen der Nationalhymnen
12.50 Uhr: Ende des Europatags
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Unsere Theater-AG ist ein Improvisations-Theater, d.h. die Kinder kennen ein Märchen- hier Schneewitchen- und erfinden Spiel, Monologe und Dialoge gemeinsam.
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Die Ankunft
Es war sehr gemütlich dort oben in dem Zauberballon. Viele bunte Kissen lagen bereit: die lila Kissen für Lila, die orangenen für Mörri und die blauen für Extranase. Eine Riesenflasche Kakao und viele Kekse und Nüsse hingen an den Wänden. Die drei Reisenden kuschelten sich in ihre Kissen und dachten gemeinsam darüber nach, wie es ihnen wohl gelingen könnte, den Weihnachtsmann zu finden. Mörri hatte den Rucksack mit den Heilkräutern neben sich liegen.
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Durch ein kleines Fenster konnten die Drei beobachten, dass unter ihnen ein großer, blauer See auftauchte. Da wusste Mörri sofort, dass das der Bodensee war. Kurz danach begann der Ballon zu sinken. Auf einer großen Wiese sahen die Kinder einen Traktor fahren, auf dem ein Junge mit roten Haaren saß. Er stoppte und winkte dem Ballon fröhlich zu.
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Direkt neben der Wiese stand eine schöne, kleine Schule an einem Bach, vor einem großen Wald. Und genau auf diesem Schulhof landete der Ballon. Das kleine Fenster vergrößerte sich, so dass alle bequem heraus klettern konnten. Als sie neben dem großen Fahnenmast auf dem Schulhof standen, verschwand der Ballon mit einem leisen „Plopp“.
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Das Wiedersehen
Verwundert schauten sich die Drei um und waren ratlos. Doch da kam der Junge mit den roten Haaren angerannt und rief: „Hallo, wer seid denn Ihr? Ich bin der Michael!“
Lila, Mörri und Extranase erzählten Michael, woher sie kamen und was der Grund ihrer Reise war. Da fiel Michael ein, dass noch Frau Kemper in der Schule war. Schnell holte er sie, und sie berieten, wo die Gäste wohl wohnen könnten. Sofort fielen ihnen die hohen Türen in der Pausenhalle ein. Frau Kemper holte die Leiter, und als Mörri hinaufkletterte, öffnete sich oben eine Türe und der Weihnachtsmann schaute fröhlich hinaus. Die Freunde fielen sich in die Arme und sprachen in einer Sprache, die Michael und Frau Kemper überhaupt nicht verstanden. Es war Finnisch, eine sehr schwere Sprache.
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Die große Überraschung
Während Lila und Mörri mit dem Weihnachtsmann berieten, wie sie sich am besten auf dem Dachboden der Schule einrichten könnten, zauberte Extranase schnell die lila, orangenen und blauen Kissen aus dem Reiseballon her.
Auch die Automaten für Nüsse und Kekse zauberte er in die Pausenhalle, dass auch alle Kinder sich bedienen könnten. Auch die große Kakaoflasche hing neben der Schuleingangstüre. Michael und Frau Kemper schauten begeistert zu. Da kam Extranase die Idee, dass er auch für die Lehrer eine Kaffeeflasche ans Lehrerzimmer zaubern könnte. Gesagt, getan!
Inzwischen waren vom Fußballplatz drüben einige Kinder gekommen. Sie hatten gemerkt, dass es da an der Schule was Besonderes gab. Laura, Max, Magdalena und Qendresa umringten sofort Extranase. Sie hatten eine tolle Idee und flüsterten mit dem Zauberer. Extranase lachte und meinte: „Das ist doch meine kleinste Übung!“ Er schwang seinen Zauberstab, murmelte „Schurri, Burri, Kurri, Rutschi, nix Futschi, Treppi, Weppi, Schneppi“ ......., und mit Verwunderung sahen alle, dass eine dicke Strickleiter außen an der Schule hing. Ratlos schauten alle nach oben. Da kam Alina mit ihrem Pferd Monty angeritten, schwang sich vom Pferd sofort auf die Strickleiter und verschwand auf dem großen Schuldach. Nach einer Weile hörten alle ihr begeistertes Quietschen: Vom Dach aus führten 4 verschiedene Rutschbahnen direkt in die Klassenzimmer. Sofort rannten alle Kinder los und nahmen die Rutsche begeistert in Beschlag. Sie umarmten Extranase und bedankten sich bei ihm.
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Die Schule wird immer perfekter
Inzwischen hatte sich im Tal herumgesprochen, was da in der Schule los war. Frau Knittel kam angebraust, und auch Herr Braun kam mit dem Schulbus voller Kinder an. Frau Köhn sauste mit Frau Becker auf den Parkplatz, Frau Krebs sprang mutig über den Bach, und Frau Spribille sprang gerade hinter ihr her. Alle umringten die Gäste aus Finnland.
Oben aus der Türe hörten sie bald die besorgte Stimme des Weihnachtsmannes: „Wir dürfen die Rentiere nicht vergessen!“, erinnerte er. Sofort waren Lila und Mörri zur Stelle, während Extranase noch schnell für Frau Knittel eine Sprunggrube und eine Laufbahn neben die Schule zauberte. Die Erstklässler bettelten: „Und bitte noch ein Schwimmbad! Mit großer Rutsche!“ Da war Extranase gut beschäftigt und erfüllte alle Wünsche der Kinder.
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Hilfe für die Rentiere
Der Weihnachtsmann und Mörri öffneten den Rucksack mit den Zauberkräutern. In der Küche wuschen sie sie, streuten Zauberstaub und Kraftsterne darüber und verteilten sie auf 6 Schüsseln. Lila nahm alle Schüsseln in den Arm. Das sah Mörri mit Sorge.
Der Weihnachtsmann versuchte nun zu erklären, wo die Rentiere lägen. Da wusste Michi sofort Bescheid und lief voraus. Lila freute sich und flog über seinem Kopf mit. Als sie an den Waldrand kamen, schaute sich Lila um und bewunderte den Riesenlolli, den Extranase gerade aufs Schuldach gezaubert hatte. In vielen kleinen Strickleitern hingen die Zweitklässler, um an dem Lolli zu schlotzen. Ihr Gequietsche war bis zum Waldrand zu hören.
Schnell drehte Lila um und flog zum Lolli hin. Sie lutschte beglückt an dem lila Streifen, der nach Waldbeeren schmeckte. Als Mörri sie ungeduldig rief, kam sie eilig zurück geflogen und knallte mit vollem Tempo gegen den ersten großen Baum. Die Schüsseln flogen im hohen Bogen in den Bach.
Starr vor Entsetzen standen alle da. Lila schluchzte leise. Aber Extranase hatte sofort die Situation erkannt: schnell zauberte er einen Staudamm an den Bach, der das Wasser mit den Kräutern ins Schwimmbad leitete. Sein nächster Schwung mit dem Zauberstab zauberte die Rentiere ins Schwimmbad, die fröhlich planschend die Kräuter verspeisten.
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Abschied vom Weihnachtsmann
Keiner war so froh wie der Weihnachtsmann, als alle seine Rentiere wieder gesund über Michis Wiese sprangen. Er holte den großen Schlitten aus dem Schulschuppen, baute Räder darunter und verteilte alle Geschenke, die noch im Schlitten lagen, an die Kinder. Max war sehr stolz auf seinen goldenen Fußball.
Die Kinder freuten sich, jetzt im April noch Weihnachtsgeschenke zu bekommen. Sie küssten den Weihnachtsmann und seine Rentieren und winkten ihnen begeistert hinterher, als sie sich in den Himmel schwangen.
Bis bald!
Nun war es auch Zeit für Lila, Mörri und Extranase, Abschied von Winterspüren zu nehmen. Sie hatten noch vor, nach Bulgarien zu fliegen, um dort das Schulhaus auch etwas umzuzaubern. Darum hatte Snezhana, die bulgarische Lehrerin, sie gebeten.
Alle waren traurig, als Extranase zum letzten Mal den Zauberstab hob. Mit einem leisen „Plopp“ war der Reiseballon wieder da. Die drei Reisenden steigen ein, winken, bis die Türe wieder nur ein kleines Fenster ist. Schnell entschwindet der Ballon den Blicken der Kinder, die traurig nach Hause laufen.
Am nächsten Morgen glauben alle Kinder beim Aufwachen, dass sie die Geschichte nur geträumt haben. Und sie sind sehr traurig darüber.
Doch was ist das? Als sie sich der Schule nähern, blinkt der große Lolli in der Morgensonne. Die Erstklässler klettern in ihre Strickleitern, und einige Drittklässler sind schon über ihre lila Rutsche mitten in ihr Klassenzimmer gerutscht. Still funkelt die Wasserfläche des Schwimmbades, und Pfarrer Weber harkt schon in seinem Trainingsanzug in den Farben des Vatikans die Sprunggrube, in der Frau Knittel gerade einen neuen Europarekord aufgestellt hat.
Alle sind fröhlich und freuen sich auf den nächsten Besuch von Lila, Mörri und Extranase.
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Wir haben verschiedene Methoden durchgeführt beim "Erfinden" von Geschichten: Wir haben Erzählspuren gelegtentlang einer Linie, an die wir symbolische Gegenstände gelegt haben. Wir haben Mindmaps benutzt und in Gruppenarbeit Brainstorming gemacht.
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Eine besondere Herausforderung für uns war das Filzen von Zauberhüten aus Rohwolle. Tagelang walkten, rollten, filzten wir, bis die Hände wehtaten. Dann mussten die Hüte richtig austrocknen, was auch wieder Tage in Anspruch nahm- bis wir sie aufsetzen konnten zum Fototermin! Und bei jedem Vorlesen von Harry Potter war das nun unsere "Uniform".
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Besonders interessant war es für uns deutsche Lehrerinnen, wie in einer so ganz anderen Schule wie in La Reunion im tropischen Klima gearbeitet wird. Und wir fanden heraus: So große Unterschiede gibt es gar nicht, obwohl Schulhaus, SchülerInnen, LehrerInnen, Schulumgebung.... so ganz anders aussehen. Beeindruckend: das Einzelfördersystem während der Unterrichtszeit.
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Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebte ein kleiner Junge, der Kevin hieß. Er war sehr dünn, und seine Haut war wie Schokolade mit Milch. Er hatte keinen Bruder und keine Schwester, aber er hatte einen Hund. Mit ihm machte er alles zusammen, und sie waren gute Freunde. Der Hund war groß und hatte ein kurzes, struppiges Fell. Er hatte lange Ohren und eine feine Nase. Kevin lebte mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf an einem großen Wald.
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Eines Tages starb Kevins Vater. Weil seine Mutter kein Geld mehr hatte, musste sie arbeiten gehen. Kevin wollte seinen Vater wieder sehen. Er ging zu seinen Großeltern und hoffte, sie würden ihn trösten. Seine Großmutter sagte: „Du willst Deinen Vater wieder sehen? Dann denke an ihn und bete!“
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Als er das Haus seiner Großeltern verließ, war er noch immer traurig. Deshalb nahm er seinen Rucksack, packte Brot und einige Anziehsachen hinein und entschied sich, mit seinem Hund wegzulaufen. Er hatte von einer alten Frau gehört, die zaubern konnte. Vielleicht könnte sie ihm helfen, seinen Vater wieder zu sehen? Sie lebte auf der anderen Seite des großen Waldes in einer Höhle mit vielen Fledermäusen.
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Kevin wanderte los mit seinem Hund. Als sie in der Mitte des Waldes angekommen waren, sprang der Hund vom Weg ab und schnüffelte auf dem Boden herum. Kevin rannte hinter ihm her. Der starke Hund begann, den Boden mit seinen Vorderpfoten aufzuscharren. Mit seiner Nase stieß er endlich gegen ein Schlüssel. Als Kevin ihn aufhob, sah er, dass es ein goldener Schlüssel war. Er dachte darüber nach, wozu der Schlüssel wohl passen würde, und packte ihn in seinen Rucksack.
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Einige Zeit später trafen sie auf einen kleinen Jungen, der noch kleiner war als Kevin. Er hieß Jussi und kannte den Weg zu der Zauberin. Er begleitete die Beiden durch den dunklen Wald und erzählte ihnen, dass ihm die Zauberin in der Höhle schon oft geholfen habe. Sie könne einen wunderbaren Zaubertrank brauen.
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Die weise Zauberin braut einen Trank. Der Rauch des Feuers steigt auf. Kevin und Jussi essen frische Suppe. Im Regal steht ein dickes Hexenbuch.
Der Zaubertrank blubbert sehr.
Als sie bei der Zauberin ankamen, berichtete Kevin der Zauberin, dass er seinen Vater wieder finden möchte. Die Zauberin sagte: „Im Berg ist eine Türe. Um sie zu öffnen, brauchst du einen goldenen Schlüssel, der seit mehr als hundert Jahren verloren ist!“ Kevin zeigte ihr den Schlüssel, den sein Hund im Wald ausgegraben hatte. Da freute sich die Zauberin sehr und machte Kevin Mut: „Damit kannst Du Deinen Vater finden. Aber sicher warten noch einige Abenteuer auf Dich!“ Und sie füllte Kevin eine Flasche mit Zaubertrank ab, steckte sie in seinen Rucksack und erklärte ihm, dass er gut darauf aufpassen soll: „Der Zaubertrank wird Dir helfen, die Abenteuer zu bestehen, die noch auf Dich warten!“
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„Zuerst müsst Ihr den Wasserfall überqueren!“ erklärte die Zauberin. Sie verabschiedete die Kinder und zeigte ihnen den Weg. Schon von Weitem hörten sie einen gewaltigen Wasserfall rauschen. Ratlos standen sie am Abgrund und überlegten, wie sie wohl auf die andere Seite kommen könnten. Da hatte Kevin die rettende Idee: Sie tranken alle Drei einige Tropfen des Zaubertranks. Kevin rief: „Ich bekomme Flügel am Rücken!“ „Und bei mir wachsen sie aus den Ohren!“ wunderte sich Jussi. Lustig sahen sie aus. Sogar der Hund bekam einen kleinen Propeller, der am Rücken aus seinem Fell wuchs. Die ersten Flugversuche trugen sie hoch in den blauen Himmel. Sogar steuern konnten sie! Sie flogen über den Wasserfall und landeten sanft auf der anderen Seite auf einer bunten Blumenwiese. Die Flügel verschwanden sofort, als sie die Wiese unter den Füßen spürten.
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Fröhlich liefen die Kinder weiter. Der Weg führte bald nach oben, einen steilen Berg hinauf. Bald standen sie vor einem alten, großen Tor, das in den Berg hinein führte. Kevin sah das goldene Schloss und holte den goldenen Schlüssel aus dem Rucksack. Doch als er das Tor aufschließen wollte, kam ein grüner Drache aus dem Gebüsch und fauchte die Kinder an. Feuer kam aus seinen Nasenlöchern.
Schnell rannten Kevin, Jussi und der Hund zurück und kletterten auf einen Baum. Doch der Drache verfolgte sie, und als er unter dem Baum stand, tröpfelte Kevin ganz vorsichtig ein paar Tropfen Zaubertrank in sein weit offenes Maul mit den vielen Zähnen. Sofort erlosch das Feuer aus den Nasenlöchern. Der Drache verdrehte die Augen und legte sich zum Schlafen friedlich unter den Baum. Bald wackelte die Erde von seinem Schnarchen.
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Leise kletterten die Drei vom Baum herunter, stiegen vorsichtig über den Drachen und rannten zum Tor zurück. Quietschend drehte sich Kevins goldener Schlüssel im Schloss. Hinter dem Tor begannen drei Gänge, die tief ins Innere des Berges führten. Sie liefen den ersten Gang entlang. Er endete als Sackgasse. Im zweiten Gang kamen sie an einem Ungeheuer vorbei, das sie aus seinem Käfig anknurrte. Sie wussten nicht, ob es mehr Katze oder Hund war. Es hatte fürchterliche Zähne. Am Ende des Ganges kamen sie an ein tiefes Becken, in dem es nur so von Blutegeln wimmelte. Hoch über Kevins Kopf schwebte plötzlich eine Gestalt und rief den Kindern zu: „Halt, zurück! Das ist nicht der richtige Weg!“ Kevin rieb sich verwundert die Augen: War das nicht die Stimme seines Vaters? Aber als er nach oben sah, war die Gestalt wieder verschwunden.
Müde und ängstlich tasteten sich die Kinder wieder zurück, vorbei an dem grässlichen Tier, das die scharfen Krallen durch die Stäbe des Gitters streckte, um die Kinder zu packen. Jetzt mussten sie den dritten Gang entlang. Sie waren durstig und hungrig und wollten schon mutlos werden. Deshalb gab Kevin allen noch einmal etwas Zaubertrank. Sie spürten, dass sie kurz vor dem Ziel waren. Noch einmal nahmen sie alle ihre Kräfte zusammen. Gar kein Ende wollte der dritte Gang nehmen!
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Endlich sahen sie einen hellen Schimmer, und als sie näher kamen, erkannten sie, dass ein Lichtschein unten durch eine geschlossene Tür fiel. Mit aller Kraft drückten sie gegen die Türe, die plötzlich aufschwang, so dass sie alle in einen großen Raum purzelten. Und wer stand vor ihnen mit ausgebreiteten Armen? Es war Kevins Vater. Kevin sprang ihm begeistert in die Arme, und alle weinten vor Freude. Kevin ließ seinen Vater auch vom Zaubertrank trinken. Da wurde er auf der Stelle wieder gesund und stark, nahm Kevins Rucksack und packte ihn voll mit Gold, Edelsteinen und Perlen, die in der Höhle herumlagen. Mit ihren Schätzen kamen sie heile zu Hause an und hatten von nun an keine Sorgen mehr. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
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Kooperation mit dem Kindergarten
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Vulkan in La Reunion und in Winterspüren
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